Erbach auf gutem Weg...
...mit Harald Buschmann
Bürgermeisterwahl 2012

Ein Ort der Begegnung – die Umgestaltung des Bahnhofs, ein gelungenes Beispiel kommunikativer Stadtentwicklung.

Harald Buschmann an Bahnhof Erbach

Ein großes Infrastruktur-Projekt ist die Erneuerung des Bahnhofareals mit dem Umbau der mittlerweile denkmalgeschützten Güterhalle zu einer Servicestation. Eine Verdoppelung der Parkplätze fördert die positive Annahme der erneuerten Odenwaldbahn. Gleichzeitig ist ein attraktives "Eingangstor" in unsere historische Altstadt entstanden.
Nun gilt es, die Tourismuswirtschaft weiter zu beleben, um das Potenzial auch für die Schaffung von Arbeitsplätzen zu nutzen. 2011 hat die Stadt Erbach ihr Altes Rathaus wieder bezogen und dort eine zentrale Informationsstelle mit professionellem Buchunssystem eingerichtet. Es konnte über ein EU-Förderprojekt ein interessantes und niveauvolles Ambiente geschaffen werden, das auch Einheimische gerne ihren Gästen zeigen.

Für Unterhaltung und Pflege von Straßen, Plätzen, Grünanlagen und Gebäuden braucht Erbach einen gut funktionierenden Bauhof. Deswegen werden ab 2012 bessere Voraussetzungen für eine noch effektivere Arbeit geschaffen, z.B. durch die Vereinigung von acht verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Die finanziellen Mittel sind durch ein Investitionsfondsdarlehen des Landes Hessen im Haushalt bereitgestellt.

Baustelle neuer Edeka Markt Erbach

Die Lebensqualität wird jedoch auch durch gute Einkaufsmöglichkeiten verbessert. So entsteht gerade neben der Firma Koziol ein zeitgemäßer "EDEKA-Markt".

Barrierefreier Ausbau

Bei den begleitenden Planungsbeschlüssen haben wir wiederum auf die Barrierefreiheit geachtet. Das Unternehmen baut unter anderem breitere Parkplätze, die über die vorgeschriebene Norm hinausgehen.

Zahlreiche Unternehmungen und Ansiedlungen finden im Haus der Energie statt, womit das bisher brachliegende Brauereiareal einer sinnvollen Nutzung zugeführt wird. Als Mitglied der Energiegenossenschaft leistet Erbach durch diese Initiative einen sinnvollen Beitrag zum ökologischen Umbau.

Für das Planfeststellungsverfahren zur Ortsumgehung der B45 in Erbach war es mir wichtig, eine Alternativplanung zu erarbeiten. So gelang es, alle Auseinandersetzungen mit einer Bürgerinitiative zu befrieden. Über Partei- und Fraktionsgrenzen besteht nun ein Konsens, die bestehende Ortsdurchfahrt mit Kreiseln, weiteren Abbiegespuren und ausreichenden Mittelinseln für Fußgängerquerungen umzubauen. Für etwa ein Zehntel der ursprünglichen Investitionssumme von ca. 50 Millionen Euro wird der Verkehr künftig gleichmäßig durch Erbach fließen und dadurch als weniger belastend empfunden werden. In Michelstadt wird ebenso an Verbesserungen gearbeitet. Erbach und Michelstadt arbeiten auch in diesem Bereich konstruktiv zusammen. Mittlerweile gibt es keine Vorbehalte mehr und das soll so bleiben!

 

 

Ausbau der Kindertagesstätte Mobilé 2011, ein gelungenes Projekt: "Die Kinder können kommen."

Kindetagesstätte Mobile

Familienfreundlichkeit zeigt sich u.a. in einem qualitativen Kindergartenangebot. 2011 wurde die Erweiterung der Kita "Mobilé" für unter Dreijährige fertiggestellt. Verbunden mit einer Erneuerung im Außengelände konnte so einer der größten Kindergärten Hessens aufgewertet werden. Auch in diesem Jahr wird der Modernisierungsprozess fortgesetzt.

Dies ist ein herausragender Aspekt, um dem Bevölkerungsrückgang in einer ländlichen Region entgegenzuwirken. Dazu ist eine gute Zusammenarbeit mit den schulischen Einrichtungen zu gewährleisten. Projekte in der Jugendsozialarbeit z.B. "Fußball und Musik – Sport, Spaß & Integration" und die Unterstützung außerschulischer Angebote sind wichtig.

Auch unsere Stadtteile prägen durch ihre vielfältig gewachsene Struktur den Kulturraum des Odenwaldes. Die Entwicklungsfähigkeit muss herausgearbeitet werden, z.B. durch Dorferneuerung und Einbindung der Ortsbeiräte in Verantwortlichkeiten.


Unser Sportpark ist einmalig im Odenwaldkreis. Die Erneuerung der Anlage 2006 war lange ersehnt.

Der Sportpark in Erbach

Erbach im idyllischen Odenwald ist eine Stadt mit Zukunft. Meine zweite Amtszeit als Bürgermeister im Jahr 2006 begann mit der Eröffnung des umgebauten und renovierten Sportparks. Bürger, Vereine und vor allem die Schulen haben hier optimale Bedingungen zum Sporttreiben und für die Freizeitgestaltung.

Veränderungen sind schwierig. Doch es hat sich gelohnt, Widerstände zu überwinden. Gemeinsame Erfahrungen in der Weiterentwicklung unserer Stadt stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl und macht Mut, auch in schwierigen Zeiten neue Projekte anzupacken und zu gestalten.

Eine Stadt braucht das Engagement der Bürgerinnen und Bürger. So koordiniert die Bürgerpraxis in der Stadtverwaltung seit etwa zehn Jahren Aktivitäten und Ideen, die unbezahlbar sind. Vereine, Verbände, Institutionen und Initiativen Einzelner werden unterstützt, ihre gesellschaftliche Bindekraft weiter zu entfalten. Netzwerke fördern die Identifikation mit dem Gemeinwesen.

Jugendsozial- und Seniorenarbeit, Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Präventionsrat und ein Forum für Barrierefreiheit sind wichtige Arbeitsbereiche, die der Vereinzelung und Anonymität entgegenwirken. Diesen Weg möchte ich gerne mit Ihnen weitergehen. Bitte unterstützen Sie mich mit Ihrer Stimme am 11. März bei der Bürgermeisterwahl 2012.

Ihr Harald Buschmann